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Die neue CD...

 

Aktualisiert:
08.04.2012

 

 

Markus singt meistens Lead-Vocals und wird dabei ab und an von den anderen unterstützt. Ansonsten spielt er alle möglichen Gitarren, deren Namen so lang sind, wie Titel von Diplomarbeiten. Um so cooler hört sich's an, wenn er loslegt. Seine Soli haben eine gewisse Härte und klingen damit ganz anders als die von Martin. Beruflich kann man bei ihm nie so sicher sein - aber irgendwie hat jeder Job etwas mit Technik zu tun. Ausserdem ist er in der Lage, immer im falschen Augenblick nicht spielen zu können, weil ihn gerade wieder eines seiner Effektgeräte verlassen hat. Er fängt dies aber mittlerweile geschickt mit seiner Harmonica ab.

 

Martin spielt die lauteste Gitarre südlich des Rheins. Seine Soli haben eine Fetzigkeit und sind (wundersamer Weise zur gleichen Zeit) erstaunlich melodisch - eine Kombination, die einen sehr interessanten Gegensatz zu denen von Markus bildet. Gut, dass sich die beiden vor den Gigs absprechen, denn wenn sie gemeinsam Gas geben, kann eigentlich der Rest der Band einpacken. Die Show, die Martin beim Spielen auf die Bühne bringt, ist einzigartig und alleine schon einen Besuch wert. Neben der Musik beschäftigt er sich mit der Beratung von Firmen und denen, die fehlen.

 

Metin hat die meisten Locken von uns - das ist keine Frage. Dass er zwischen denen noch seine Tasten findet, ist mehr als erstaunlich. Auf der anderen Seite hat er gerade von diesen genügend, so dass es Leute geben soll, die sagen, dass es schier unmöglich ist, daneben zu hauen. Wenn er geschickt trifft und sich durch eines seiner vielen gnadenlosen Soli schlängelt, bleibt im Publikum garantiert kein Auge trocken. Neben der Musik hat er vor allem im Sommer viel am Wasser zu tun - und manchmal muss er auch mal ins Becken, um jemanden herauszuholen. Vorzugsweise Damen...

 

Michel spielt für Hickup den Bass - das sind die beruhigenden tiefen Sounds von uns, die in seinem Falle jedoch alles andere als ruhig sind. Zwar ist er das jüngste Bandmitglied; das ahnt jedoch niemand, der einmal gehört (und gespürt) hat, wie er loslegt. Gut nur, dass er keinen noch stärkeren Amp hat, denn dann bliebe davor garantiert nur wenig aufeinander. Zusammen mit den Drums gibt das einen knackigen und grooovigen Drive. Den hat Michel sicher auch, wenn er beruflich im Auftrag von anderen für andere das Wort ergreift und sicherstellt, dass alles rechtens läuft.

 

Johannes trommelt auf einem der schwärzesten und grössten Drumsets, das man je gesehen hat. Kenner wissen, dass er sich so gut dahinter verstecken kann, dass er nach so manchem Gig gefragt wird, ob er denn auch mitgespielt hätte. Wie er zudem aus dieser Höllenkiste leise Töne hervorruft, bleibt den meisten ein Rätsel - ihn selber eingeschlossen. Neben der Musik beschäftigt er sich mit Management. Was genau er tut, weiss aber niemand so genau. Zur Probe kommt er jedenfalls immer im Anzug. Der Job hat aber wohl etwas mit IT zu tun.